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Meteoritenregen trifft Russland
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MANUEL
Earthfiler


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BeitragVerfasst am: 15.02.2013, 09:49    Titel: Meteoritenregen trifft Russland Antworten mit Zitat

Genau an dem Tag, naemlich heute, wo der etwa 45 Meter Brocken "2012 DA14" sehr nah an der Erde vorbeischrammt, geistert folgende Meldung durchs Internet.

http://m.focus.de/panorama/welt/dru....-dem-ural_aid_920131.html

....und dpa setzt noch einen drauf

Meteorit trifft russische Schule
http://web.de/magazine/wissen/weltr....fft-russische-schule.html

"Vizeregierungschef Dmitri Rogosin sprach sich für eine internationale Initiative zur Errichtung eines Schutzsystems aus, mit dem nicht nur fruehzeitig vor gefaehrlichen Objekten aus dem Weltall gewarnt, sondern diese auch zerstoert werden koennen.
Weder Russland noch die USA haetten die Möglichkeit zur Abwehr solcher Objekte, meinte der für die Raumfahrt zustaendige Politiker. Eine Kommission der russischen Ruestungsindustrie werde sich nun mit dieser Frage befassen, kuendigte Rogosin an"


Alles irgendwie ein komischer Zufall, aber auszuschliessen ist es nicht, dass es ein Zufall war. Das sie wegen einer naturgegebenen Sache die immer wieder mal vorkommt, gleich wieder aufruesten wollen, ist sicherlich kein Zufall.

Munter bleiben
Manuel

Ps: Leider muss man den Text immer wieder editieren, um die Umlaute anzupassen


Zuletzt bearbeitet von MANUEL am 23.02.2013, 12:21, insgesamt 15-mal bearbeitet
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Sojemand
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BeitragVerfasst am: 16.02.2013, 20:34    Titel: Antworten mit Zitat

In diesem Lichte wiederhole ich gerne noch mal, was hier irgendwo schon einmal gepostet wurde:

http://www.amsmeteors.org/fireballs/fireball-report/

Feuerbälle gesichtet nach Jahren:

2012 = 2219
2011 = 1628
2010 = 951
2009 = 694
2008 = 726
2007 = 588
2006 = 517
2005 = 463

Jeder sollte sich seine eigenen Gedanken dazu machen.

Vielleicht auch ein Buch lesen, dass genau dieses Thema behandelt:

"Comets and the Horns of Moses"

http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&....rch&tag=firefox-de-21

Es wird langsam voll da oben, und die ersten etwas größeren haben wir gerade gesehen. More to come. Wink
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MANUEL
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BeitragVerfasst am: 17.02.2013, 09:16    Titel: Antworten mit Zitat

Dem koennte man auch entgegenhalten, dass diese Sichtungen damit zu tun haben, weil in den letzten Jahren immer mehr Sensorien erschaffen wurden, um diese zu sichten, bzw. diese zu verifizieren. Immer mehr Menschen wurden in den letzten Jahren aufgrund des Sonnenhypes animiert gen Himmel zu blicken. Immer mehr Technisches und Lichteinfangendes hat sich in den Kosmos gestreckt. Deswegen kann man nicht ausschliessen, dass es diese Phaenomene vorher auch nicht schon gegeben hat.

Das was da runter gekommen ist, kann aber vieles sein. Der Verschwoerungspraktiker haette natuerlich seine Freude daran, wenn es eine Lenkwaffe gewesen waere, wo er jetzt seinen Geist in diese eine bestimmte Richtung tendiert und viele Internetfreunde versucht zu finden, die seiner Idee harren Wink Die konspirative Idee eines Verschwoerungspraktiker koennte dann soweit gehen, dass man felsenfest davon ueberzeugt sei, dass es eine Lenkwaffe gewesen waere, die mit marsfelsenfesten an Bord gezielt ueber dem Ural zur Explosion gebracht wurde, um ein paar Rubel fuer ein Megaprojekt in das Etat der Ruestungsindustrie zu leiern. Diese Lenkwaffe wurde selbstverstaendlich mittels Traegerrakete vom All aus in die Erdatmosphaere eingeschleust. Das kreisrunde Loch in dem See, welches natuerlich nicht von Fischern stammt (...unmoeglich, Russland hat genug zu essen und ausreichend Kartoffeln um Vodka zu brennen) waere die ideale Einsturzstelle, weil es damit sich jeglicher Beweislage entzieht, somit einfach untergegangen, quasi ersoffen. Und der Vorteil? Man braucht nicht nach den wesentlichen Truemmern mehr zu suchen, weil man ja die offizielle Einsturzstelle damit lokalisiert hat. Wenn es weitere Moeglichenkeiten gaebe, dem ganzen auf den Grund zu gehen, um damit asteroidenfeste Beweise ans Tageslicht zu foerdern, dann wird man auch zuvor getroffene Firmenfusionierungen oder Aktienuebernahmen im Bereich Ruestungs- und Glasindustrie wohl genauer unter die Lupe nehmen muessen. Aber stimmt, die eher national gestimmte Russlandseele, rueckt ja eher von den weltweiten Gloabalisierungsplaenen anderer Nationen ab. Na gut, dann waren es eben schwer neureiche und putinbegnadete Oligarchen, die das Teil abfackelten.

Auch sollte man gucken, ob der am selbigen Tag vorbeischrammende und ploetzlich wie fast aus dem Nichts auftauchende "2012 DA14" ueberhaupt ein Asteroid war und nicht ein in Papiermaschee getauchter, ausrangierter Wettersatellit, den sie zwecks Angstinstallation ueber die Koepfe der Kollektivmatrix hinweg losgelassen haben Wink

Trotz allen Humorsinns den ein Verschwoerungspraktiker unbewusst loslaesst (leider sieht dieser es meist halt nicht selbst) koennte man ernsthaft der Frage nachgehen, ob das was da nun vermehrt herunterkommt nicht etwas sein kann, was man zuvor auch selbst hinaufgeschossen hat. Wenn man bedenkt, dass der Zivilisationsmensch in einigen Jahren es zustande gebracht hat, ganze Landstriche und Weltmeere zu vermuellen, so wird es seit dem Tage als dieser den Weltraum betrat, wohl auch nicht viel anders gewesen sein. Warum hat den die Erde eigentlich noch immer diese bloede Schwerkraft?

http://www.esa.int/ger/ESA_in_your_....eine_Evolution_in_Bildern

Munter bleiben
Manuel


Zuletzt bearbeitet von MANUEL am 25.02.2013, 13:53, insgesamt 12-mal bearbeitet
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Maris
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BeitragVerfasst am: 17.02.2013, 10:29    Titel: Antworten mit Zitat

Oh Manuel, es ist egal wie groß der Mist ist, den man schreibt, irgendein Depp glaubts immer, also vorsicht, was du schreibst Sad

Seit ca. 1994 (kann man nachlesen) gibts das SPACEGUARD-Programm der NASA, bei dem Objekte entdeckt werden sollen, die der Erde potentiell gefährlich werden. Waren es in den Anfängen ca. 200 Objekte die erfasst waren, sind es nun so an die 10000. Die allermeisten dieser Objekte sind sicher, bei einigen dieser Objekte kann man dies nur annähernd sagen, da die Bahnen noch genauer bestimmte werden müssen. Das ist also eine Frage der Zeit.
Es gibt auch das Minor Planet Center, welches sich speziell dieses Problems angenommen hat http://www.minorplanetcenter.net/iau/mpc.html . Rund um den Planeten gibt es engagierte Astronomen, die den Hinweisen nachgehen und durch ihre Beobachtungen dabei helfen, dass die Bahnbestimmungen genauer werden und Objekte entdeckt werden.

Nun gibt es nur ein Problem dabei. Unser Planet versinkt nachts in einer Lichtsauce. Niederdruckdampflampen erleuchten alles aber nicht die Straßen, und Gewerbegebiete streuen die ganze Nacht Licht, um mal nur ein paar Beispiele zu nennen.
Da man aber jeden nicht selbst leuchtenden Körper nur dann erkennen kann, wenn Licht auf ihn fällt (das der Sonne in diesem Fall) und die Lichtmenge, die der Körper reflektiert in der Regel sehr gering ist, wird der herannahende Körper vom Nachtlicht der Städte und Gewerbegebiete überstrahlt, bzw. er verschwindet in deren Lichtsauce und kann nicht mehr entdeckt werden. Ein Beispiel dafür kann der Russlandmeteorit gewesen sein. Er war unter der Größengrenze der Körper, die bei unseren Lichtverhältnissen noch wahrnehmbar sind. Und das bedeutet, das kann und wird wohl wieder passieren.

Manuel der von dir angesprochene Weltraummüll bzw. die immer mehr werdenden Satelliten sind wohl ein Problem, hatten mit diesen beiden (vorbeifliegender Asteroid und treffender Meteorit) nichts zu tun. Der Asteroid 2012 DA14 war schon länger bekannt und beobachtet. Ausserdem gibts auch für Zweifler Möglichkeiten dieses nachzuprüfen.
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MANUEL
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BeitragVerfasst am: 17.02.2013, 13:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Maris!
Oh Manuel, es ist egal wie groß der Mist ist, den man schreibt, irgendein Depp glaubts immer, also vorsicht, was du schreibst.

Ich gehe mal davon aus, dass bis auf eine handvoll Ausnahmen die hier im Forum schreiben, der Rest davon imstande ist, Spass von Gewichtigem zu unterscheiden Wink

Das SPACEGUARD- Programm, welches du erwaehntest und mit der NASA in Verbindung bringst und eine fruehe Studie der NEO (near-earth-objects) Beobachtung veroerpert, wurde hauptsaechlich deswegen ins Leben gerufen, um 1994 den Einschlag des Kometen Shoemaker-Levy 9 zu kommentieren, bzw. zog man seine Rueckschluesse daraus, was waere, wenn auf der Erde eines Tages auch so ein Impact bevorstehen wuerde. Danach begannen die Poette an Foerdergelder zu spriesen und aus den daraus resultiererenden Netzwerken und den wachsend zur Verfuegung stehenden Sensorien, kam es eben zu den hohen Sichtungsrate.

Mittlerweile gibt es nich nur http://neo.jpl.nasa.gov/, sondern auch http://spaceguarduk.com/, so wie du schon erwaehnt hast, das MPC http://www.minorplanetcenter.net und viele kleinere, weltweit agierende und miteinander vernetzte Observatorien wie z.B. das OAM in La Sagra, welche vor einem Jahr den 2012 DA 14 entdeckt hatten. http://www.focus.de/tagesthema/wiss....ntdeckten_aid_920810.html

Die von dir angesprochene planetar umgebende Lichtemission ist sicherlich fuer solche Beobachtungen nicht von Vorteil. Sie ist ebenfalls fuer Zugvoegel, als auch fuer die spirituelle Seite des Menschen wenig foerderlich, da ihm die Tiefeneinblicke ins Universum dadurch verwehrt bleiben.

Manuel der von dir angesprochene Weltraummüll bzw. die immer mehr werdenden Satelliten sind wohl ein Problem, hatten mit diesen beiden (vorbeifliegender Asteroid und treffender Meteorit) nichts zu tun. Der Asteroid 2012 DA14 war schon länger bekannt und beobachtet. Ausserdem gibts auch für Zweifler Möglichkeiten dieses nachzuprüfen.

Was passiert deines Erachtens, wenn ein grösser Teil in die Erdatmosphaere eintritt, der nicht "natuerlichen" Ursprungs ist? Kann es Explosionen dabei geben? Was gibt dir Gewissheit, dass es sich um einen Meteoriten und nicht um Weltraumschrott gehandelt hat?

LG. Manuel


Zuletzt bearbeitet von MANUEL am 23.02.2013, 13:18, insgesamt 3-mal bearbeitet
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Maris
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BeitragVerfasst am: 17.02.2013, 13:59    Titel: Antworten mit Zitat

Moin Manuel,
die Schreiber hier, deren Anzahl überschaubar ist, mag Scherz von ernst unterscheiden können, aber jeder Leser sicher nicht. Sonst gäbe es weniger abstruse Ideen im Netz, wobei viele auf Missverständnissen beruhen Sad

Im Fall von 2012 DA14 konnte der Asteroid schon eine ganze Weile beobachtet werden. Jeder der eine etwas größere Sternwarte in der Nähe hat, hätte dies persönlich ansehen und sogar über einen Zeitraum verfolgen können, man kann daher sagen, wo kommt das Ding her und wo fliegt es hin. Sicher wäre es für einen Laien schwer solche eine Bahn eindeutig zuordnen zu können, aber ich denke mal, das Misstrauen sollte nicht so weit gehen, dass man sogar jeder Privatperson an öffentlichen Sternwarten, also jedem Hobbyastronom unterstellt, dass er einen anspinnt.

Zum Weltraumschrott: In der Regel verglüht der Weltraumschrott, es kommt allerdings auf die Dichte an. Ein sehr kompaktes Objekt könnte auch mal nicht vollständig verglühen, so dass man eine Art Meteoriten bekäme, der dann allerdings aus Metall bestünde. Explosionen wüsste nicht wie, selbst wenn Radioaktivität im Spiel ist, sollte es keine geben. Und Radioaktivität wird im Normalfall auch nicht durchkommen, sondern an der Athmosphäre abgestossen.
Weltraumschrott haben wir nicht in der Größe und Kompaktheit (15 meter) und die Mir ist offenbar nicht runtergekommen Wink
Meteoriten zerbersten deshalb in der Athmosphäre bzw. explodieren, da das in ihnen enthaltene Gase den Körper von innen auseinandersprengen. Das in Russland beobachtete Verhalten war für Weltraumschrott also absolut nicht typisch.
Über Druckwelle und Helligkeit kann die Größe des Ausgangskörpers bestimmt werden (viel zu groß für einen exsatelliten). Gefundene Fragmente, von denen es genügend gab geben weiteren Aufschluss über die Zusammensetzung.
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Zuletzt bearbeitet von Maris am 17.02.2013, 20:56, insgesamt einmal bearbeitet
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MANUEL
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BeitragVerfasst am: 17.02.2013, 15:04    Titel: Antworten mit Zitat

Morchen Maris!
Wer liest den hier sonst noch, ausser den Schreibern?Rolling Eyes Wink

Gefundene Fragmente, von denen es genuegend gab geben weiteren Aufschluss ueber die Zusammensetzung.

Diesbezueglich muesstest du mir jetzt mit den Quellenangaben ein wenig weiterhelfen, bezogen natuerlich auf das Ereignis vom letzten Freitag.

Vielleicht magst du dir das etwa 50 seitige Expose aus einem Meeting von 2011 kurz anschauen, welche den Titel "Towards Long-term Sustainability of Space Activities: Overcoming the Challenges of Space Debris" traegt.

http://www.oosa.unvienna.org/pdf/limited/AC105_C1_2011_CRP14E.pdf

Hier steht auf Seite 20:
On average, one catalogued space object (greater than ten centimetres in size) re-enters the Earthatmosphere every day. And, on average, a piece larger than one meter in size re-enters the atmosphere each week.

Jede Woche also ein Objekt, das grosser ist als einen Meter. Was passiert mit den Teilen, die zwar selten sind, jedoch so an 5-10 Meter haben? Wie sieht ein Widereintritt in die Atmosphaere in der dementsprechenden Groesse dann aus?

Die ESA schreibt auf ihrer Seite
Ca. 50% der nachweisbaren Objekte bergen die potentielle Gefahr einer Explosion in ihrer Umlaufbahn (ueber 200) oder eines Zusammenstosses (weniger als 10). Stand 2008

Interessant der Hinweis, dass diese schon in der Umlaufbahn expodieren und gut zerstaeuubt und quasi sicher im Anschluss zur die Erde niederfliegen.

LG. Manuel


Zuletzt bearbeitet von MANUEL am 23.02.2013, 12:24, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Maris
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BeitragVerfasst am: 17.02.2013, 15:08    Titel: Antworten mit Zitat

Warum willst du unbedingt den Meteoriten in Russland mit dem Thema Space Debris verknüpfen?
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MANUEL
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BeitragVerfasst am: 17.02.2013, 15:12    Titel: Antworten mit Zitat

Warum gehst du davon aus, dass es ein Meteroit war? Wink
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Maris
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BeitragVerfasst am: 17.02.2013, 15:16    Titel: Antworten mit Zitat

siehe oben, hab ich doch begründet. Und was haben Explosionen in der Umlaufbahn mit Explosionen beim Absturz zu tun?
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BeitragVerfasst am: 17.02.2013, 18:55    Titel: Antworten mit Zitat

Explosionen im Weltraum haben natuerlich mit den wiedereintretenden Teilen nichts zu tun. Die Frage waere eher grundsaetzlicher Art, naemlich koennen sich wiedereintretende Teile sich dermassen verdichten, dass es zu Explosionen kommen kann?

Und kannst du mir deine Begruendung auch in irgend einer Form glaubhafter darstellen, indem du mir eine Quellenangabe ueber folgende Aussage gibst:

Gefundene Fragmente, von denen es genuegend gab geben weiteren Aufschluss ueber die Zusammensetzung.

Habe ich dich richtig verstanden, dass diese Aussage in Zusammenhang mit dem Ereignis vom letzten Freitag steht?

Oder reicht dir das derzeit Vorliegende samt den bildschaffenden Materialien, dass es sich fuer dich nur um einen Meteoriten gehandelt haben kann?

Verstehe mich bitte nicht falsch, ich moechte der Sache auf den Grund gehen.

LG. Manuel


Zuletzt bearbeitet von MANUEL am 23.02.2013, 19:56, insgesamt 3-mal bearbeitet
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Maris
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BeitragVerfasst am: 17.02.2013, 21:13    Titel: Antworten mit Zitat

Erst mal gab es zwei Ereignisse, von denen keines Weltraumschrott war, was ich dir schon geschrieben habe und auch begründet habe, du aber offensichtlich nicht als valide Begründung erkennst, da du die Sache wohl nur als auf den Grund gegangen betrachten kannst, wenn die Begründung eine von dir verstehbare und akzeptierbare ist, und zum anderen habe ich leider keinen Link bei der Hand, der dir die verlangte Information bestätigen kann, da du vermutlich eh nur eine Mainstreamquelle anerkennst.
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Sojemand
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BeitragVerfasst am: 18.02.2013, 00:38    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Warum gehst du davon aus, dass es ein Meteroit war? Wink


Dank der filmgeilen Russen ist der Brocken ja nun aus x Perspektiven auf YouTube zu bewundern. Man nehme nur die Geschwindigkeit mit der er rein kommt, von der Helligkeit mal ganz abgesehen.

Edit:

Sehe gerade, 18 Kilometer die Sekunde wurden angegeben. Ist Weltraumschrott so schnell unterwegs? Glaub mal irgenwo gelesen zu haben, dass das schnellste was da oben rum saust so um die 10 Km / sec. drauf hat.

http://ogleearth.com/2013/02/recons....ube-and-high-school-math/

Edit:

hier, eigentlich wunderschön anzusehen:

https://www.youtube.com/watch?v=qHoy12qY4bU

500 Kilotonnen gehen da hoch.

Zitat:
"We would expect an event of this magnitude to occur once every 100 years on average," Paul Chodas of NASA's Near-Earth Object Program Office at JPL said. "When you have a fireball of this size we would expect a large number of meteorites to reach the surface and in this case there were probably some large ones."


Bin mal gespannt, ob die das beim Nächsten auch noch sagen, und beim übernächsten, beim 4, 5, 6....
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Sojemand
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BeitragVerfasst am: 18.02.2013, 01:21    Titel: Antworten mit Zitat

Nur falls es den Leuten entgangen sein sollte. Neben diesem fantastischen Zufall in Russland, gab es am gleichen Tag (oder am Tag davor? Zeitzonen?) einen weiteren, der ebenfalls in der oberen Atmosphäre explodiert ist. Hat zwar nix kaputt gemacht, nur gerumpelt, is aber scheinbar im Lichte des russischen Knalls irgendiwe unter gegangen.

http://www.mirror.co.uk/news/weird-....or-video-cuba-two-1712957

Also, wie war das? Ein Brocken fliegt vorbei, zwei treffen die Erde?
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MANUEL
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BeitragVerfasst am: 18.02.2013, 11:54    Titel: Antworten mit Zitat

Spannend, dass es gleich zwei explodierende Meteoriten an einem Tag waren.
Jetzt seid ihr euch wohl wieder einig. Maris wird zudem froh sein, dass sie "ihren alten Sojemand wieder hat" Laughing

Ihr wuerdet mir ja rechte Wissenschaftler sein, ihr beiden, die anhand von Videos und geschaetzten Flugeintrittsgeschwindigkeiten es gleich als Meteorit erkennen wollen. Jedoch solange ihr nicht faktisch den bruchstueckhaften Beweis liefern koennt, tappt ihr genauso im Dunkeln wie ich. Jetzt wird einem auch klar, warum es solange gebraucht hat, bis das Scheibenweltbild in jenes der polabgeflachten Kugel ueberging. Wahrscheinlich hat es deswegen solange gebraucht, weil eine handvoll Auserwaehlter nicht mehr wirklich imstande waren die groesseren Zusammenhaenge in der Welt zu erfassen, sondern ihr hart errungenes Wissen - samt uebergestuelpter Erkenntnistherorie - wie Evangelien dem Volk darboten.

Also, fuer euch scheint es voellig klar zu sein, dass es sich a) eindeutig um einen Meteoriten gehandelt hat, oder sind die Herr- und Frauschaften bereit sich eventuell auch fuer andere Moeglichkeiten der dargestellten Wahrheit zu oeffnen? Was ich euch anbieten kann, waeren Moeglichkeit b) und c)

b) die Therorie, dass es sich um wiedereintretenden Weltraumschrott handelt, wurde von euch aufgrund der zu niederen Eintrittsgeschwindigkeit und auch aufgrund der Infragestellung der Explosion angezweifelt.

Man sagt ja bekanntlich, dass, wenn man eine Sternschnuppe sieht, man sich etwas wuenschen kann. Vielleicht waere der zeitgemaesse Wunsch, diesmal einen wirklichen Metoriten und keinen niedergehenden Weltraumschrott gesehen zu haben Wink

"Weltweites Aufsehen erregten die Abstuerze der 30 Tonnen schweren ausgebrannten zweiten Stufe einer Saturn-V-Rakete 1975 oestlich der Azoren in den Atlantik und des 85 Tonnen schweren Himmelslabors Skylab ueber Westaustralien, bei denen jedoch Drittschaeden nicht bekannt geworden sind.
----
Ein spektakulaerer Unfall war der Absturz des mit einer nuklearen Energiequelle ausgestatteten sowjetischen Satelliten Kosmos 954, der am 24. Januar 1978 auf kanadisches Gebiet niederging. Im unbewohnten Norden Kanadas wurden Satellitentruemmer im Gesamtgewicht von 65 Kilogramm auf einer ca. 600 Kilometer langen Strecke verstreut, ein Gebiet, das der Groesse Oesterreichs entspricht. Waehrend die Radioaktivitaet einiger Truemmerteile nur von unwesentlicher Intensitaet war, waren andere dermassen radioaktiv, dass sie fuer Personen, die fuer wenige Stunden im stetigen Kontakt mit diesen gestanden haetten, toedlich gewesen waeren."
http://de.wikipedia.org/wiki/Weltraumhaftung

Nur nebenbei, so sieht ein wiedereintretender "kleiner" Satellit aus, wenn er innerhalb der Erdatmosphere verglueht.
http://commons.wikimedia.org/wiki/F...._Earth%27s_atmosphere.jpg

Und hier nochmals die geschaetzte Zahl derer Objekte, die im Orbit kreisen, bzw. zum Ueberflieger geworden sind.

Zwischen dem Start von Sputnik am 4. Oktober 1957 und dem 1. Januar 2008 haben schaetzungsweise 4.600 Raketen ca. 6.000 Satelliten in ihre Umlaufbahn gebracht, von denen etwa 400 jenseites der geostationaeren Laufbahn oder sogar zu anderen Planeten geflogen sind.
Heute sind nur noch etwa 800 Satelliten in Betrieb, ungefaehr 45% von ihnen befinden sich in erdnahen und geostationaeren Umlaufbahnen (LEO und GEO)"


Das ist mal die offizielle Seite der Berichterstattung, die inoffizielle, also das geheime militaerische Aufruesten im Weltraum, welche ihren Hoehepunkt in den 70-80iger Jahren hatte, wird hierbei nach aller Wahrscheinlichkeitsrechnung wohl aussen vor gelassen sein. Ich komme weiter unten noch ausfuehrlicher zu dem Thema.

Und ebenfalls eine Beschreibung des Vergluehens von wiedereintretenden Teilen, wobei man natuerlich bei Weltraumschrott ganz vorsichtig unter den Deckmantel des sodass die Flugkoerper zerfallen und ihre einzelnen Teile schmelzen bzw. verdampfen es postuliert, denn wenn die Moeglichkeit gegeben waere, dass sie ueber unseren Koepfen explodieren koennten, man den Mob ja gleich gegen sich aufgebracht haette und beim Ringen um die heissbegehrten Foerdergelder, sicherlich dann den schwarzen Peter zieht.

Aber ich muss gestehen und euch recht geben, das Problem des Vorhandenseins der letztens entstandenen Druckwelle(n) wirft weitere Fragen auf, die auf folgenden Punkt verweisen taeten.

c) Weltraumwaffen und das Entsorgen durch deren Wiedereintritt

Schon mal was von den "rods from god" gehoert?
Zu den bizarrsten Projekten gehoeren die Goetterpfeifen. Dabei handelt es sich um rund sieben Meter lange Stangen aus Wolfram, Titan oder abgereichertem Uran, die aus dem Weltraum gegen Ziele auf der Erde geschossen werden koennten. Ein Laser soll diesen Wurfpfeilen gewissermassen einen luftleeren Pfad durch die Atmosphaere brennen. Auf diesem koennen sie dann mit einer Geschwindigkeit von 11 500 km/h auf ihre Ziele zurasen. Die Wucht, mit der sie auf ein Objekt auftreffen, entspricht einer kleinen Atombombe, ohne jedoch eine nukleare Verstrahlung zu erzeugen. Beim Aufprall sollen sich die Staebe bis 700 Meter in den Boden bohren. Sie koennen meterdicke unterirdische Bunker durchschlagen, hinter denen die Pfeile dann explosionsartig Feuer fangen und alles vernichten, was dort unten Schutz und Deckung suchte. Eine derart durchschlagende Wirkung ist nur zum hohen Preis von 66 Millionen Dollar pro Granate zu haben, bedingt durch die hohen Kosten, Lasten ins All zu transportieren. Zum Vergleich: Marschflugkoerper kosten pro Stueck 600 000 Dollar.
Zudem nur eine Moeglichkeit von vielen, die bei dem Vorfall am Freitag wohl eher nicht ins Erscheinungsbild trat. Ich wollte nur mal den Erfindergeist des Menschen erwaehnenswert gelobt haben Evil or Very Mad Hier der Stand von 2007, rausgezogen aus der schweizer Mainstreampresse
http://www.weltwoche.ch/ausgaben/20....-05-laser-gottespfei.html

Oder dieses hier, eine russische Entwicklung, was euch jetzt gar nicht schmecken wird Wink
Eines der bekanntesten, technisch am weitesten gediehenen Weltraumwaffen-Projekte der Sowjetunion war das Fractional Orbital Bombardment System (FOBS), eine Interkontinentalrakete, die von der Erdumlaufbahn aus ein Ziel ansteuern konnte. Die Besonderheit des Systems bestand darin, dass der Angegriffene anhand der Flugbahn im All keine Rueckschluesse auf das Ziel haette ziehen koennen. Das Projekt wurde ab den 1960er Jahren erprobt, 1983 aber gemaess dem SALT-II-Vertrag von 1979 eingestellt.

Und zuletzt im Zuge dessen, etwas Geschichtliches ueber die Entstehung der Weltraumwaffen und den bestehenden derzeitigen Arsenalien
http://de.wikipedia.org/wiki/Weltraumwaffe


Deswegen nochmals zurueck zu den Anfaengen.
Gleich nachdem der "Meteorit" niederging, war einen Augenaufschlag spaeter der russische Vize mit folgenden Worten am werkeln.
"Vizeregierungschef Dmitri Rogosin sprach sich fuer eine internationale Initiative zur Errichtung eines Schutzsystems aus, mit dem nicht nur fruehzeitig vor gefaehrlichen Objekten aus dem Weltall gewarnt, sondern diese auch zerstoert werden koennen.
Weder Russland noch die USA haetten die Moeglichkeit zur Abwehr solcher Objekte, meinte der fuer die Raumfahrt zustaendige Politiker. Eine Kommission der russischen Ruestungsindustrie werde sich nun mit dieser Frage befassen, kuendigte Rogosin an"

Was fuer ein fitter Kerl?? Ich selbst habe die Nachricht um 9:49 gepostet, quasi direkt "live" nach dem hereinkommen. Da war interessanterweise schon alles im vorraus klar, wohin das Schiff lenkt. Der See mit dem kreisrunden Loch, also die vermutliche Absturzstelle des "Meteoriten", wurde nur wenige Stunden danach entdeckt und zum Leidwesen der Fischerfreunde hermetisch abgeriegelt. Kreisrund das Loch, so ein Zufall auch?

Bitte bewege man doch mal die Frage, warum Regierungen, wenn solche Ereignisse passieren, immer gleich eine bestimmte Richtung parat haben? Und schliesse grundsaetzlich von vorneherein nie nichts aus...

Seit fast genau einem Jahr weiss man, dass der Asteroid "2012 DA14" exakt am 15.2.2013 an der Erde vorbeischrammt. Kein Asteroid kam mit 27.600 KM der Erde jemals so nah. Zwei explodierende Meteoriten am selbigen Tag. Kommt einem das nicht ein bisserle spanisch vor? Ist es das herannahende Armageddon, oder ein weiterer Installationsversuch eines globalen Fakes?

LG. Manuel


Zuletzt bearbeitet von MANUEL am 23.02.2013, 20:05, insgesamt 6-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 18.02.2013, 14:57    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ihr würdet mir ja rechte Wissenschaftler sein, ihr beiden, die anhand von Videos und geschätzten Flugeintrittsgeschwindigkeiten es gleich als Meteorit erkennen wollen. Jedoch solange ihr nicht faktisch den "bruchstückhaften" Beweis liefern könnt, tappt ihr genauso im Dunkeln wie ich.


Das ging schnell. Ein paar kleine Teile wurden gefunden. Das waren sicher nicht die letzten, denn Teile von dem Brocken sind recht wertvoll und da ist sicher schon ne ganze Armee von "Schatzjägern" auf der Suche nach dem Rest.

http://www.forschung-und-wissen.de/....-tschebarkul-see-3571750/

Ich finde es bezeichnend, wie noch am selben Tag die Crem de la Creme der Desinformationsartisten auf den Zug aufsprang um der Geschichte sofort ihren Spinn aufzudrücken. Ich will den Mist hier nicht direkt verlinken, aber googelt mal selbst nach whatdoesitmean und godlikeproductions.

Die Tatsache, dass Manuel hier die gleiche Schiene fährt, lässt tief blicken.

Für die Anderen, SOTT.net verfolgt seit Jahren solche Ereignisse und hat sogar eine eigene Kategorie dafür:

http://www.sott.net/category/17-Fire-in-the-Sky

Wie man sehr schön sehen kann, gibt es sehr viel mehr große Feuerbälle und Explosionen in der Atmosphäre als man vielleicht annehmen möchte. Die schiere Anzahl der letzten Jahre hat gezeigt, dass solch ein Ereignis wie in Russland längst überfällig und mit ziemlicher Sicherheit nicht das letzte war.

Wer sich mal tiefer mit der Materie und vor allem mit den Historischen Daten auseinander setzten will, dem wird das oben verlinkte Buch sicher die Augen weit öffnen. So Desinfo ala "Star Wars" ist danach nur ein müdes Lächeln wert, denn wie sagte Victor Clube so schön:

Zitat:
We do not need the celestial threat to disguise cold war intentions; rather we need the cold war to disguise celestial intentions!

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MANUEL
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BeitragVerfasst am: 18.02.2013, 15:12    Titel: Antworten mit Zitat

Und das Sojemand sein Armageddon bestaetigt haben moechte, zeigt wiederum seine positive Lebenseinstellung und laesst nicht minder tief blicken Laughing

Das ging schnell. Ein paar kleine Teile wurden gefunden. Das waren sicher nicht die letzten, denn Teile von dem Brocken sind recht wertvoll und da ist sicher schon ne ganze Armee von "Schatzjaegern" auf der Suche nach dem Rest.
Na, so wertvoll ist das Meteoriteneisen, wenn du es nach weltlichen Maastaeben bemisst, dann nun auch wieder nicht. Habe als Mineraliensammler selbst so ein Stueck mir mal ergattert

War aber klar, dass nach dem ersten erfolglosen Suchen am Freitag und Samstag etwas geschehen musste. Dazu war ja am Wochenende genuegend Zeit, um mit taktischem Geplaenkel der Miserie entgegenzuwirken.
http://www.welt.de/newsticker/news3....ritenbrocken-im-Ural.html

Aber zurueck zu der vermuteten Absturz-/Einschlagstelle. Wie borniert muss man den sein, um ein kreisrundes Loch in einem See von 8 Metern Durchmesser als (Haupt-)Einschlagstelle zu glauben? Wer Augen hat der sehet. Wer keine hat, glaubt eh das was er sehen moechte.
foto: epa/chelyabinsk region branch

Tut man nun so, als ob der "Meteorit" in einem Fallwinkel von 90 Grad aufschlaegt, oder muesste anhand der vorgegeben Flugbahn, bei einem wirklichen Eintritt in die gefrorene Wasseroberflaeche, das dann doch ein wenig anders aussehen. Mhhhh? Wie heisst es so schoen - SOTT.NET....the world for people who think! Sojemand, warst du schon mal beim Eisfischen?Wink
LG. Manuel


Zuletzt bearbeitet von MANUEL am 23.02.2013, 20:08, insgesamt 13-mal bearbeitet
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MANUEL
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BeitragVerfasst am: 19.02.2013, 11:43    Titel: Antworten mit Zitat

Die Desinformationsartisten (nette Wortschoepfung Wink ) sind vielleicht deswegen so schrullig, weil es in ihrer Natur vergraben liegt, logisch ueber den Tellerrand hinauszublicken. Zudem haben einige bereits auch einen gewissen Abstand zu ihren eigenen Thesen entwickelt, quasi einen Status des Undogmatismus erreicht. Aber es gibt auch lustige Krawallvoegel unter ihnen. Nur weil in Deutschland der Karneval gerade vorbei ist, heisst es nicht, dass woanders es auch noch lustig-geistvoll sein kann.

Also gut, ich ergebe mich sowohl dem Sophistengott, als auch dem Gott des Reptiliengehirns als sein gnaedigster Untertan. Liebe Leute aus der Verschwoerungspraktiker- und Theoretikerecke! Tut mir leid, aber ich muss euch jetzt leider die reine Wahrheit sagen, dass ihr reingefallen seid und ab jetzt nur die eine Wahrheit, naemlich dass es zu 100% ein METEROIT war, anzuerkennen ist. Wer aufbegehrt, iss selber schuld und wird in den Hoellen Armageddons gebraten. Zuerst ein wenig angeduenstet und dann richtig gebruzzelt, dass man im Anschluss richtig gaga ist und sich ja nicht mehr erlaubt, irgendwie weiterhin die Gedanken von DESINFORMATION zu verbreiten. Als Alternative kann ich euch dann SOTT.NET, (ihr wisst schon-A WORLD FOR PEOPLE WHO THINK!) als auch die klassisch-puretanische Allwissenwissenschaft empfehlen. Falls ihr Probleme habt, die Aufstockung von einer halben Portion Herz, auf zwei Portionen Hirn zu bewerkstelligen, einfach Sojemand oder Maris kontaktieren. Anfangs koennt ihr euch auch gerne dieses Hilfsmodul unter die aufgeweiteten Nasenfluegel stopfen.
http://www.google.de/imgres?hl=de&a....4&biw=826&bih=495

So, nun aber weiter, damit nichts aus dieser aufregenden Zeit verloren geht und man der zukuenftigen Generation nicht das Gefuehl vermittle, man haette keine Moeglichkeit gehabt, irgendwie durch denkerischer Begabung zu Bewusstsein zu kommen und muesste zeitgemaess als schwarz-weissdenkender Hirnschwangerzombi sein Dasein fristen.

Wie ihr bekanntlich wisst, hatte es nie ein Aufruestprogramm fuer Weltallwaffe(l)n gegeben. Das ist alles erlogen und erfunden. Somit kreisen da draussen auch keine Lenkwaffe(l)n oder sonstiges marodes Hightechgeraet herum. Also, wo nichts ist, kann folglich nichts sein und muss somit auch nicht zum Absturz gebracht werden. Das sind Fakten. Schreibt euch das bitte jetzt endgueltig hinter die Nasenfluegeln. Folglich kann es sich bei den nun zuhauf eintretenden und zukuenftig eintreffenden All-koerpern nur um schicksalstraechtige Armageddonbrocken handeln. Die, weil ihr Dummis immer nur DESINFORMATION verbreitet habt, euch als Geschenk nun auf eure Haeupter fliegen. Da lachen wir Sophisten gar nicht darueber, oder reiben uns spitzbuebisch die Haende, nein, wir sehen es als FAKTUM, das es so ist, wie es nun mal ist.
Auch das Geruecht, dass sich der zuhauf anhaeufende Weltraumschrott sich ganz leise, wie ein schleichender Furz beim Wiedereintritt in die Erdatmosphaere, quasi in sich selbst implodierend verdampft, koennt ihr getrost als WAHRHEIT ansehen. Ergo, wenn nicht von einer der elitaeren Supermaechte (ej, die meinen uns) explizit angekuendigt wird, koennt ihr getrost davon ausgehen, dass das was ihr zuerst leuchten und im Anschluss explodieren seht, es sich um Gluecksbringer aus dem Weltall - naemlich Meteoriten handelt.

So wie ein paar Tage zuvor, als man der Augsburger Puppenkistenbevoelkerung letzten Mittwoch, zwei Tage vor Beginn Armageddons von der russischen Volksbefreiungsarmee ein kleines Schauspiel serviert bekommen sah.

http://youtu.be/VzQzbGyRiao
http://www.augsburger-allgemeine.de....Aufregung-id24070396.html

Leider hat es mit dem Eintrittswinkel des abkapselnden Triebwerkes nicht so geklappt, dass es nebst der gehoerigen Portion Lichtentladung auch zu einer hoerbaren Explosion gekommen ist. Tut uns echt leid, dass ihr noch zwei harte Tage warten musstet und diese Prae-Premiere nicht den gewuenschten Erfolg mit sich brachte.

Falls ihr euch doch noch ueberlegen sollt normal zu werden und ihr dieses Untergangsgefasel nicht so recht wahrhaben wollt, besorgt euch wenigsten vorher noch einen E-geprueften Vollvisierhelm. Das ist einfach nur gut gemeint. Weil, stellt euch nur mal vor....., irgendein so Teil trifft euch auf dem Kopf.......und zwar genau diese Region, die fuer das FAKTENDENKEN zustaendig ist......UNVORSTELLBAR!!!

Munter.....und immer ein bisserl lustig bleiben Wink
Manuel


Zuletzt bearbeitet von MANUEL am 23.02.2013, 20:18, insgesamt 20-mal bearbeitet
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MANUEL
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BeitragVerfasst am: 19.02.2013, 16:08    Titel: Antworten mit Zitat

Weiter im Kontext, folgende Fragestellung.
Was passiert beim Wiedereintritt von gehaerteten Gefechtskoepfen balistischer Lenkwaffensysteme, wie z.B. der einer Interkontinentalrakete wie die dem russischen Fractional Orbital Bombardment System, kurz (FOBS) oder anderen (ausrangierten) Weltraumwaffenarsenalien?
Und nun zur dargestellten Wirklichkeit. ESA-Forscher gehen davon aus, dass der Meteorit einen Kerndurchmesser von 1-2 Meter hatte.
Ausloeser des Schadens war die Druckwelle, die bei der Explosion entstand, sagte der Esa-Experte Andreas Ottenbacher (50) am Freitag in Darmstadt.
Der Brocken habe schaetzungsweise einen Durchmesser von ein bis zwei Metern und ein Gewicht von zehn Tonnen gehabt. Er sei vermutlich in einer Hoehe von 30 bis 50 Kilometern auseinandergeborsten, die einzelnen Teile seien dann verglueht und verdampft. Viele Schluesse konnten demnach aus den Videos gezogen werden, die den Absturz zeigten. Es war aber mit Sicherheit kein Satellit, sondern ein Meteorit, den keine Nation kannte, sagte Ottenbacher. Er kam komplett aus dem Blauen.

http://www.nwzonline.de/tagesthemen....ein_a_2,0,1716690175.html
Interessanter Mitschnitt, oder? Mit Sicherheit kein Satellit also
oder eine andere Stimme:
So ein Objekt, wie da in Russland runtergekommen ist - das maximal vielleicht einen Meter gross war, wuerde ich schaetzen, oder zwei - ist mit den heutigen Mitteln der Technik praktisch nicht zu entdecken vorher, sagte der Raumfahrtingenieur der Europaeischen Weltraumorganisation (Esa) am Freitag dem Fernsehsender n-tv. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit von mindestens 11,2 Kilometern pro Sekunde koennten auch kleine Objekte grossen Schaden anrichten.
Mindestens 11,2 KM/sec., eine bestaetigte Aussage eines Experten.
Interessant aber, dass die gaengige Lehrmeinung fuer wiedereintretende Objekte natuerlichen Ursprungs die Massangabe zwischen 20-80 KM/sec parat haelt.

Als Vergluehen bezeichnet man in der Astronomie und Raumfahrt
� das Verdampfen kleiner Teilchen (Sternschnuppen oder Feuerkugeln), die in die Erdatmosphaere eintreten und sich durch ihre hohe Geschwindigkeit (etwa 20 bis 80 km/s) schlagartig erhitzen. Da sie aus interplanetaren Bahnen (meist von ehemaligen Kometen) kommen, fallen sie mit dem Mehrfachen der zweiten kosmischen Geschwindigkeit ein. Vor dem Verdampfen ionisieren sie die Luftmolekuele, was die Leuchterscheinungen und ein eventuelles Nachleuchten verursacht.

http://de.wikipedia.org/wiki/Vergl%C3%BChen


Wo laegen wir also bei einer Eintrittsgeschwindigkeit und einer bestaetigten Expertenmeinung von 11,2 KM/sec?

Weitere Fragen.
Was kann man den mit der heutigen Technik an wiedereintretenden Materialien ggf. vorher entdecken? Wie gross muss ein Gegenstand sein, dass man ihn quasi dingfest machen kann?
Es gilt als gesichertes Wissen, dass es neuzeitlich Probleme mit sich bringt, wenn man im Weltraum Explosionen ausloest. Warum ist das so?
Es gibt grundsaetzlich zwei Arten von Explosionen: Thermische Explosionen und Kettenverzweigungsexplosionen. Thermische Explosionen entstehen dann, wenn die Reaktionswaerme nicht schnell genug abgefuehrt werden kann und damit die Temperatur des Systems ansteigt. Der Temperaturanstieg fuehrt zu einem Anstieg der Reaktionsgeschwindigkeit und damit zu noch groesserer Waermefreisetzung und schliesslich zur ploetzlichen Volumenausdehnung von Gasen, verursacht durch Freisetzung von Energiemengen eben der Explosion. Kettenverzweigungsexplosionen entstehen bei radikalen Reaktionen, wie der Knallgasreaktion. Meist ist in den Stoffen der explodierende Sauerstoff gebunden vorhanden und erzeugt damit bei seiner Explosion auch im luftleeren Raum Feuer.

Zudem und jetzt braucht man nur 1 &1 zusammenzaehlen, gaebe es groessere Herausforderung mit herumfliegenden Truemmerteilen, wenn man beginnt Sprengungen von alten Arsenalien im Weltraum selbst vorzunehmen, da diese logischerweise andere Satelliten u.a. beschaedigen koennten. Und dann, was man in den 80iger Jahren noch nicht konnte, bzw. in einer Vorausschau zu halten: Die massive Zunahme von Weltraumschrott selbst. Das United States Strategic Command (USSTRATCOM) hat im Jahr 2009 auf mittlerweile 18.500 von Menschen hergestellten Himmelskoerper verwiesen. Das koennte jetzt endlich auch die Zahl sein, die militaerisches Gut beinhaltet. Laut Modellen, wie zum Beispiel MASTER-2005 (Meteoroid and Space Debris Terrestrial Environment Reference) von der ESA, befinden sich ueber 600.000 Objekte mit einem Durchmesser groesser als 1 cm in Umlaufbahnen um die Erde. Die da einfach so vor sich im Orbit kreisen und irgendwann einmal wohlverdient innerhalb der Erdatmosphaere vergluehen. Das sollte man sich mal zu Gemuete fuehren.
Was tun also die Weltmaechte, respektive die fuer den Weltraummuell verantwortlich sind, wenn sie merken, ups, da koennen wir wie bisher einfach nicht mehr so weiterverfahren, weil die Situation uns entgleist. Und sie haben da sicherlich noch ein paar Leichen im Keller liegen, davon ist mal grundsaetzlich auszugehen.

Wenn es Weltraumschrott wie vor gut einem Jahr es runterhagelt, dann hoert sich das in der Presse so an: http://www.spiegel.de/wissenschaft/....kosmonauten-a-805719.html
Und wir glauben natuerlich immer gerne, dass es sich dabei ausschliesslich um friedliebende Kommunikationseinheiten es sich gehandelt hat. Wer es glaubt wird bekanntlich seelig.

Munter bleiben
Manuel


Zuletzt bearbeitet von MANUEL am 23.02.2013, 20:25, insgesamt 9-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 19.02.2013, 18:44    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
1 - 2 Meter, 11 Km /sec, 10 Tonnen


Was du da angibst sind die Zahlen die in den Raum geworfen wurden, direkt nach dem Ereignis. Schätzungen, ohne Daten, also geraten. Dazu noch lächerlich klein und wirklich unrealistisch.

Nun gibt es Infraschallmessungen, Triangulationen, Flubahnen etc. Also genug Daten um korrekt zu rechnen.

http://www.sott.net/article/258531-....st-heard-around-the-world

http://scienceblogs.de/astrodicticu....and-eine-zusammenfassung/

Relativ einig ist man sich mittlerweile, dass der Stein etwa 15 bis 17 Meter im Durchmesser hatte, etwa 7.000 bis 10.000 Tonnen wog, 300 bis 500 Kilotonnen Sprengkraft entwickelte, in etwa 20 Kilometer Höhe "detonierte" und in der Tat mit rund 18 Km /sec. unterwegs war.

Da kannste dein "Renserad" drehen wie du willst, der alte Weltraumwaffenquark wird dadurch nicht besser.
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Maris
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BeitragVerfasst am: 19.02.2013, 19:34    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für die wahren Worte. Ich hatte mich dazu entschieden ihn auf dem Trip zu belassen, da es ihm da so gefällt. Wild entschlossen eine Verbindung zu sehen....

Eine kleine Anmerkung noch zu den hundertausenden Kleinteilchen: solange wir kein Objekt direkt da oben sind, haben wir von denen nix zu befürchten.
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BeitragVerfasst am: 19.02.2013, 20:13    Titel: Antworten mit Zitat

Und nochmal für Genießer Wink

http://www.youtube.com/watch?featur....mbedded&v=_gUsiR8ZwME

Als 1080p verfügbar, also HD im Vollbild.
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MANUEL
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BeitragVerfasst am: 19.02.2013, 20:37    Titel: Antworten mit Zitat

Was f�uer ein Trip? Lest ihr keine Schlagzeilen? Koennt ihr 1 & 1 nicht mehr zusammenzaehlen? Glaubt ihr, es gibt keine Berechnung mehr auf dieser Welt? Steht ihr schon kurz vor der Denkrente?

Forderung nach Asteroiden-Abwehrsystem
Das unvorhergesehene Drama in Russland ereignete sich nur Stunden, bevor der Asteroid 2012 DA14 der Erde am Freitagabend mit 28'000 Kilometern ungewoehhnlich nah kam. Viele Satelliten sind weiter von der Erde entfernt.

In Russland liessen die ungewoehnlichen Naturphaenomene die Alarmglocken schrillen. Anstatt auf der Erde zu kaempfen, sollten die Menschen lieber ein gemeinsames Asteroiden-Abwehrsystem schaffen, forderte der Chef des Auswaertigen Ausschusses im russischen Parlament, Alexej Ruschkow.
(bert/sda)


"Vizeregierungschef Dmitri Rogosin sprach sich für eine internationale Initiative zur Errichtung eines Schutzsystems aus, mit dem nicht nur fruehzeitig vor gefaehrlichen Objekten aus dem Weltall gewarnt, sondern diese auch zerstoert werden koennen.
Weder Russland noch die USA haetten die Möglichkeit zur Abwehr solcher Objekte, meinte der für die Raumfahrt zustaendige Politiker. Eine Kommission der russischen Ruestungsindustrie werde sich nun mit dieser Frage befassen, kuendigte Rogosin an"


Und hier ist er, fit wie ein Turnschuh, damit er wie ein Jedi-Ritter gegen die Alieninvasion? kaempfen kann:
http://german.ruvr.ru/2013_02_15/We....jekte-bewaltigen-Rogosin/
Light Saber Battle

Was hat das jetzt alles mit dem angeblichen Meteoriten zu tun, den man aufgrund seiner Groesse vor ab eh nicht dingfest machen kann? Sind die Leut wirklich schon so verdeppert?

Relativ einig ist man sich mittlerweile, dass der Stein etwa 15 bis 17 Meter im Durchmesser hatte, etwa 7.000 bis 10.000 Tonnen wog, 300 bis 500 Kilotonnen Sprengkraft entwickelte, in etwa 20 Kilometer Hoehe "detonierte" und in der Tat mit rund 18 Km /sec. unterwegs war.


Sind wir schon so weit, dass man Meteoriten als "Steine" bezeichnet? Ich weiss nicht, wo du diese Zahlen von 15-17 Meter her hast, anscheinend ist es dir entgangen, dass das en gros der Wissenschaftler von einem Kerndurchmesser des "Meteoriten" von 1-2 Metern ausgeht. Wenn der wirklich 15-17 Meter gehabt haben soll, dann taete es dort vermutlich anders aussehen. Und warum kommst du jetzt mit "RELATIV"?

Ich kann mir schon vorstellen, wo euer Problem liegt. Vorschnelles Festlegen von vermeindlichen Tatsachen. Der Unterschied zwischen meiner Vorgehensweise und eurer scheint wohl der zu sein, dass ich noch in der Datensammlung bin, fuer euch aber es bereits schon feststeht, was es war. Schoene Wissenschaft, die eure. Mit ein paar bildschaffenden Materialien, samt Eisfischerloch (sorry, muss noch immer schmunzeln Wink) und natuerlich den drumherum gefundenen Meteoritensplitter.

Momentan gehe ich davon aus, dass es eine wiedereintretende und entsorgte Weltraumwaffe ist. Heisst aber nicht, dass es nicht auch ein Meteorit gewesen sein kann, will ich im Endeffekt nicht ausschliessen, weil ich nicht fuer Kopp Verlag pixle, brauche ich mich auch nicht um jeden Preis von vorneherein sensationell-oppositionell verschraenken Wink Wie gesagt und schon vorhin erwaehnt, meines erachtens dampft die Kacke da oben und wenn Russen und Amerikaner gleich so schnell gemeinsame Sache machen wollen und die Gunst eines vorbeischrammenden Asteroiden fuer einen Hype verwenden, riecht es ein wenig nach faulen Eiern. Augen auf und....

munter bleiben
Manuel


Zuletzt bearbeitet von MANUEL am 23.02.2013, 21:37, insgesamt 10-mal bearbeitet
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Maris
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BeitragVerfasst am: 19.02.2013, 21:12    Titel: Antworten mit Zitat

Du glaubst die wollen ein Asteroidenabwehrsystem installieren, damit sie dann so Gameboy-mäßig ihre ausgedienten Satelliten etc. abschießen können? Shocked

Obwohl der Meteorit einigen Schaden angerichtet hat, war es noch ein einigermaßen kleiner Brocken, ein solches System würde möglicherweise Sinn machen, kommt drauf an was man vorhat.
Das Licht ausmachen würde wie gesagt schon helfen. Wenn die Dinger allerdings aus der falschen Richtung kommen, hat man trotzdem keine Chance.

Übrigens kleine Frage an dich: warum sind die Mondkrater alle rund? Ist das gleiche wie mit dem Eisloch....
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MANUEL
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BeitragVerfasst am: 19.02.2013, 21:21    Titel: Antworten mit Zitat

Du glaubst die wollen ein Asteroidenabwehrsystem installieren, damit sie dann so Gameboy-mässig ihre ausgedienten Satelliten etc. abschiessen können?

Satelliten stellen meiner Ansicht nicht das Problem dar, die verglühen aufgrund ihres Materials relativ gut, wenn sie in die Erdatmosphäre eintreten. Ich denke da eher an das explosive "heavy metal", welches sie seit Jahrzehnten und vermehrt in den 80gern raufgeschossen haben.

Uebrigens kleine Frage an dich: warum sind die Mondkrater alle rund? Ist das gleiche wie mit dem Eisloch....

Kann ja sein, dass es ein intelligenter Meteorit war, der 10 Meter ueber der Einschlagstelle kurz halt gemacht hat und dann geradewegs vertikal auf das Eis geprallt ist. Laut Sojemands Beweisvideo hat es aber eher nach einer anderen Flugkurve ausgesehen Wink

Und sind die Mondkrater nun aus Meteoriten- oder Asteroideneinschlaege entstanden? Oder womoeglich gar von beiden? Weiss man es, oder vermutet man wieder mal?

Und noch ein Nachtrag zu Sojemands offizieller Darstellung, das der "Stein" 15-17 Meter gehabt haben sollte. Wie passt den das seiner Ansicht nach mit dem Krater von 8 Metern zusammen? Abgesplittert und in weitere kleinere Einzelteile zerfallen? Und wo waere dann der Rest des sagenumwobenen Meteoriten? Ist nicht Winter auch dort, dass man weitere Einschlagloecher dann bald mal etwas leichter finden muesste?

LG. Manuel


Zuletzt bearbeitet von MANUEL am 23.02.2013, 13:31, insgesamt 2-mal bearbeitet
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